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Die Sicherheits-Charta

Unsere Mission: 250 gerettete Leben

Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz ist das Ziel der Sicherheits-Charta. Sie wurde von der Suva in Zusammenarbeit mit Arbeitgeberverbänden, Planern und Gewerkschaften ins Leben gerufen. STOPP bei Gefahr, Gefahr beheben, weiterarbeiten. Die Unterzeichner der Charta setzen sich dafür ein, dass am Arbeitsplatz die Sicherheitsregeln eingehalten werden. Arbeiten darf nicht lebensgefährlich sein.
Übrigens, die Bau-Charta ist in 9 Sprachen und die Charta für Industrie und Gewerbe in 3 Sprachen erhältlich.

Pflichten der Unterzeichner:

Die Sicherheits-Charta ist grundsätzlich eine Selbstdeklaration. Wer die Charta unterzeichnet, zeigt die Bereitschaft, sich für die Sicherheit zu engagieren. Im Besonderen verpflichten sich Unternehmen, welche die Charta unterzeichnen, folgende Schritte in die Wege zu leiten und umsetzen.

  1. Sie führen im ganzen Unternehmen das Prinzip «STOPP BEI GEFAHR / GEFAHR BEHEBEN / WEITERARBEITEN» ein.
  2. Sie erklären die für den Betrieb relevanten «Lebenswichtigen Regeln» als verbindlich oder definieren eigene Sicherheitsregeln.
  3. Sie schulen die Mitarbeitenden und erklären ihnen die Sicherheitsregeln – wenn möglich vor Ort, das heisst an den Arbeitsplätzen.
  4. Sie informieren externe Partner (Planer, Projektleiter, Mitarbeiter anderer Betriebe) über die Sicherheits-Charta. Sie verlangen von diesen, dass sie die Sicherheitsregeln der Charta einhalten.
  5. Sie setzen die Sicherheitsregeln durch – auch im hektischen Arbeitsalltag.

 

«Noch nie hat es in der Schweiz einen solchen Schulterschluss zwischen Arbeitgeberverbänden, Planern und Gewerkschaften gegeben. Das zeigt, wie wichtig das Anliegen der Charta ist.»

Eduard Currat, ehemaliges Mitglied der Geschäftsleitung der Suva

 

 

Lebenswichtige Regeln

Einfache Regeln, die Leben retten

Das Prinzip, welches die Unterzeichner der Sicherheits-Charta gemeinsam an den Arbeitsplätzen durchsetzen wollen, heisst:

STOPP BEI GEFAHR / GEFAHR BEHEBEN / WEITERARBEITEN

Mit der Unterzeichnung der Sicherheits-Charta manifestieren Sie gegen innen und aussen, dass Sie in Ihrem Unternehmen diesem Prinzip zum Durchbruch verhelfen wollen.

Es gibt Regeln, die sind lebenswichtig

Für Branchen und Tätigkeiten mit hohen Risiken hat die Suva in Zusammenarbeit mit den betroffenen Branchen einfache Regeln erarbeitet. Zum Beispiel «Acht lebenswichtige Regeln für den Hochbau» oder «Sieben lebenswichtige Regeln für den Strassentransport». Wird eine lebenswichtige Regel verletzt, so heisst es: STOPP, die Arbeiten einstellen, die gefährliche Situation beseitigen. Dann wird weitergearbeitet. Mit der Unterzeichnung der Sicherheits-Charta bekräftigen Sie Ihre Absicht, in Ihrem Verantwortungsbereich die «Lebenswichtigen Regeln» einzuhalten und durchzusetzen

Werden Sie Mitglied der Sicherheits-Charta

Vier Argumente, die für die Charta sprechen

Alle ziehen am gleichen Strick

Mit der Unterzeichnung der Sicherheits-Charta manifestiert die Geschäftsleitung ihre klare Erwartung, dass die Mitarbeitenden die Sicherheitsregeln einhalten. Gleichzeitig legitimiert sie die Mitarbeitenden und Vorgesetzten, bei Gefahr STOPP zu sagen.

Weniger Unfälle und Ausfalltage

Betriebe, welche die Sicherheitsregeln konsequent umsetzten, dürfen mit weniger Unfällen und Ausfalltagen rechnen. Das wirkt sich auch positiv auf die Kosten aus.

Reputations-Gewinn

Mit der Sicherheits-Charta zeigen Sie Ihren Kunden, Partnern und der Öffentlichkeit, dass Ihnen die Sicherheit und die Gesundheit der Mitarbeitenden und Partner am Herzen liegen.

Good Governance

Die Charta hilft Ihnen auch, gesetzliche Vorgaben umzusetzen: Sie ist Leitbild für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Auf dieser Basis können Sie die Gefahren ermitteln und Sicherheitsregeln einführen. Weiter kann die Mitwirkung der Arbeitnehmenden mithilfe der Charta realisiert werden.

Sicherheit, die sich rechnet

«Return on Prevention»

Welche betriebswirtschaftlichen Vor- und Nachteile bringen Investitionen in die Sicherheit und den Gesundheitsschutz eines Unternehmens?
2010/2011 wurden 300 Unternehmen in 16 Ländern befragt, wie sie dies einschätzen.

Das Ergebnis: Die befragten Unternehmen erzielten insgesamt einen «Return on Prevention» (ROP) von 2,2. Das bedeutet: Jeder Franken, den ein Unternehmen in die betriebliche Präventionsarbeit investiert, zahlt sich in einem ökonomischen Erfolgspotenzial von 2,2 Franken aus.

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